Duale Berufsbildung USA will von der Schweiz lernen

Frei nach dem Motto „besser Vorbeugen statt heilen“ sollten wir hierzulande alles tun, um allen Menschen die Vorteile der Berufslehre immer und immer wieder aufzuzeigen. Warum zeigt das Beispiel USA sehr eindrücklich:

Die USA haben 21 Mio Studenten und nur 400’000 Lernende. Und sie haben folgende prekäre Arbeitssituation:

  • ein markantes Fachkräfteproblem (es fehlt den Firmen in der USA an praktischer Kompetenz)
  • eine hohe Jugendarbeitslosigkeit und
  • grösste Schwierigkeiten junge, weniger gut ausgebildete Einwanderer, zu integrieren

Die Deutschen und Schweizer Unternehmen, welche in der USA produzieren, haben dies schon lange als grosse Herausforderung erkannt und sich selber, mehr schlecht als recht, über die Runde gebracht. Mit viel Aufwand wurde versucht, selbständig „Lehrprozesse“ für ihren Fachkräftenachwuchs zu etablieren.

Nun – endlich – erhalten sie Schritt um Schritt mehr Unterstützung von politischer Seite.
Die Regierung OBAMA sowie viele Initiativen in den Staaten und von Bildungsexperten wollen die
Berufsbildung fördern: http://www.srf.ch/play/tv/tagesschau/video/usa-wollen-schweizer-berufslehre-importieren?id=f87ed89a-30b7-4a8e-85f3-396a920c5516

Bundesrat Scheider-Ammann durfte zum Abschluss seiner Reise in den USA sogar eine gemeinsame Erklärung zur Förderung der Berufsausbildung unterzeichnen.

Für die USA ein kleiner Schritt, für unser Berufsbildungssystem und die Jugend „üben wie drüben“ eventuell einer von noch nicht absehbar grosser Bedeutung.

Ich jedenfalls glaube daran!

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